Mehr Orientierung bei Krebs - was integrative Onkologie ergänzend leisten kann

Nicht jeder Krebspatient ist gleich, und nicht jede Krebsbehandlung kommt mit denselben Herausforderungen. Manche kämpfen während der Chemotherapie mit starker Erschöpfung oder Übelkeit. Andere schließen ihre Behandlung ab und fragen sich, wie sie einem Rückfall begegnen können. Wieder andere stehen am Anfang einer Diagnose und suchen nach einer zweiten Perspektive, bevor sie eine Entscheidung treffen. Integrative Onkologie kann für all diese Menschen ein sinnvoller nächster Schritt sein.
Was integrative Onkologie von klassischer Krebsmedizin unterscheidet
Klassische Onkologie zielt darauf ab, den Tumor zu bekämpfen. Das ist ihr Auftrag und ihre Stärke. Integrative Onkologie stellt eine andere, ergänzende Frage: Was braucht dieser Mensch, damit sein Körper die Therapie bestmöglich trägt, und was hilft ihm, danach gesund zu bleiben?
Das bedeutet in der Praxis: Wir schauen auf das Immunsystem, auf Entzündungsmarker, auf mitochondriale Funktion, auf Mikronährstoffversorgung und auf die körperliche Belastbarkeit. Nicht statt der schulmedizinischen Behandlung, sondern parallel dazu und aufeinander abgestimmt.
Für wen ist integrative Onkologie besonders relevant?
Integrative Ansätze können besonders dann sinnvoll sein, wenn:
- die Verträglichkeit einer laufenden Chemotherapie oder Strahlentherapie durch ergänzende Maßnahmen wie Mikronährstoffinfusionen oder Hyperthermie verbessert werden soll
- das Immunsystem gezielt gestärkt werden soll, etwa durch biologische Immuntherapien oder spezifische Infusionsprotokolle
- nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung ein strukturiertes Konzept zur Rezidivprophylaxe gesucht wird, das über die klassische Nachsorge hinausgeht
- bei einer frischen Diagnose eine umfassende Einschätzung gewünscht wird, welche ergänzenden Verfahren von Beginn an sinnvoll sein könnten
Was integrative Onkologie bei UNIFONTIS konkret umfasst
Bei UNIFONTIS in Sickte arbeiten wir unter der Leitung von Prof. Dr. med. Joachim Drevs, Facharzt für Innere Medizin und Onkologie mit langjähriger Erfahrung in universitärer Krebsforschung. Unser Ansatz verbindet schulmedizinische Therapie mit biologisch erweiterten Verfahren, individuell auf Diagnose, Therapiephase, Begleiterkrankungen und persönliche Ziele abgestimmt. Das kann während einer aktiven Therapie ebenso greifen wie in der strukturierten Nachsorge.
Ein echter Gewinn für Patienten
Wer seinen Körper und seine Behandlung besser versteht, trifft informierter Entscheidungen und geht aktiver durch die Therapie. Integrative Onkologie bietet genau das: ein medizinisch fundiertes Gesamtbild, das weit über den Tumor hinausgeht. Sie ergänzt, stärkt und begleitet, in jeder Phase der Erkrankung und immer abgestimmt auf die individuelle Situation. Für viele Patienten ist dieser erweiterte Blick auf ihre Gesundheit ein echter Zugewinn, weil er ihnen ermöglicht, nicht nur behandelt zu werden, sondern aktiv Teil ihres eigenen Genesungsweges zu sein.
Wenn Sie wissen möchten, ob integrative Onkologie für Ihre Situation in Frage kommt, sprechen wir gerne mit Ihnen, telefonisch, per Videotermin oder persönlich in unserer Praxis in Sickte.

