Mit Wärme gegen Krebs – durch therapeutische Hyperthermie

Unter Hyperthermie (griech. Überwärmung) versteht man eine Behandlung, bei der die Temperatur des Körpers künstlich erhöht wird. Von der heilenden Wirkung der Wärme wussten schon die alten Ägypter um 2500 v. Chr. Mit den ersten bewussten therapeutischen Anwendungen gegen Krankheiten begannen jedoch erst die Griechen um 500 v. Chr. Von Parmenides, der auch als bedeutender Vertreter der Westgriechischen Medizin gilt, stammt der Satz “Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit.“ Seit die Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen im 19. Jahrhundert eine Wissenschaft wurde, ist immer wieder über seltene Fälle mit „unerklärlichen“ Spontanheilungen berichtet worden. Vielen dieser Fälle war eine hochfieberhafte Erkrankung vorausgegangen. Daher wurde die Fiebertherapie bereits vor Beginn von Chemotherapien therapeutisch genutzt, z.B. durch Fiebererzeugung über ein injiziertes Bakterienextrakt. Seit den 1990er Jahren wurde der Zusammenhang zwischen Fieber und Krebsheilung wieder systematischer untersucht.

Mit Hyperthermie an zwei Fronten aktiv

Inzwischen wissen wir, dass Fieber, insbesondere wenn die Temperatur stark erhöht ist, Tumoren aufgrund ihres Mangels an Fett in ihren Zellhüllen direkt abtöten und zeitgleich das Immunsystem zu einer besseren Immunreaktion anregen kann. Dabei wird der stärkste körpereigene Stoff gegen Krebs freigesetzt: Tumor Nekrose Faktor = TNF-Alpha. Wir verfügen über neueste Geräte zur Behandlung mit Hyperthermie. Die Fotos zeigen aktuelle die Räumlichkeiten von UNIFONTIS.
Prof. Drevs stellt Ihnen – auch bei dieser Therapieform – jederzeit neueste Erkenntnisse der Krebsforschung zur Verfügung und ergänzt diese durch individuelle Diagnose- und Therapieverfahren. Im persönlichen Gespräch berät Sie Prof. Drevs zu Vorteilen, Möglichkeiten und Risiken.
Wir würden uns freuen, Sie in unserer Klinik in Sickte bei Braunschweig begrüßen zu dürfen. Über das Kontaktformular oder Telefon können Sie einen Termin vereinbaren – auch sehr zeitnah.